V-Mann-Land: Diskussion mit Filmausschnitten am 20. Juli

DIESE VERANSTALTUNG FÄLLT WEGEN ABSAGEN VON DISKUTANTEN LEIDER AUS!

Montag, den 20. Juli 2015, um 19:30 Uhr im Robert-Havemann-Saal des Hauses der Demokratie und Menschenrechte, Innenhof der Greifswalder Str. 4.

Katja und Clemens Riha haben in der ARD-Dokumentation „V-Mann-Land“ mit V-Leuten des Inlandsgeheimdienstes in der rechten Szene gesprochen. Waren sie wichtige Informanten, Neonazis aus Überzeugung oder sogar Provokateure im Auftrag des Staates? Die Untersuchungsausschüsse des Bundes und der Länder zu den Taten des NSU haben gerade im Bereich der V-Leute des Verfassungsschutzes skandalöse Umstände ans Licht gebracht. In der von Filmausschnitten begleiteten Diskussion geht es um die Erkenntnisse der Filmemacherin sowie um die aktuelle Verfassungsschutzreform. Die geplante Änderung des Verfassungsschutzgesetzes würde den Geheimdienst stärken und V-Leuten in vielen Fällen Straffreiheit ermöglichen. Soll dies die Konsequenz aus der NSU-Staatsaffäre sein?

Es diskutieren:
Katja und Clemens Riha – Filmemacher
Prof. Dr. em. Hajo Funke – Politikwissenschaftler und Rechtsextremismus-Experte (angefragt)
Burkhard Lischka – innenpolitischer Sprecher der SPD (angefragt)
Bernd Palenda – Leiter der Abteilung für Verfassungsschutz in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport (angefragt)

Moderation: Werner Koep-Kerstin, Bundesvorsitzender der Humanistischen Union

Eine Veranstaltung der Kampagne ausgeschnüffelt der Humanistischen Union, gemeinsam mit dem HU-Landesverband Berlin-Brandenburg und der Stiftung des Hauses der Demokratie und Menschenrechte

Bild: youtube.com

Klicken Sie auf das Bild, um die Dokumentation V-Mann-Land zu sehen. Bild: youtube.com