Video mit Cecile Lecomte: Im Visier des Verfassungsschutzes

Cecile Lecomte ist Kletterkünstlerin und Anti-Atom-Aktivistin. Sie wurde umfassend von BKA und Verfassungsschutz überwacht, was ihre Arbeit als Lehrerin und die Wohnungssuche erschwerte. Als sie ihre Akte anforderte, stellte sie fest, wie die Behörden auch untereinander ihre Daten ausgetauscht hatten. Cecile Lecomte über ihre Überwachung: „Unter Gefährdung des Staates, weshalb der Verfassungschutz eigentlich normalerweise tätig werden darf, würde ich mir etwas anderes vorstellen als meine politische Arbeit, die eigentlich die Wahrnehmung von Grundrechten ist. Das ist die Wahrnehmung von Artikel 8 Grundgesetz: Meinungs- und Versammlungsfreiheit, also Artikel 8 und 5 Grundgesetz.“

Sehen Sie sich das Video an:

Ergänzung (November 2016): Durch weitere Anfragen hat Cecile Lecomte herausgefunden, dass das LKA sie als „relevante Person“ eingestuft hatte – eine Bezeichnung für Personen, die „politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung“ begehen wollen oder eng mit einem solchen Personenkreis verbunden sind. Nach den Anfragen löschte das LKA den Eintrag, bleibt der Beschädigten und der Öffentlichkeit aber bis heute eine Erklärung schuldig, ob es sich um ein Versehen handelte oder aus welchen Gründen sie erst als „relevante Person“ eingestuft wurde und es dann rückgängig gemacht wurde. Mehr über diese Vorgänge erfahren Sie im Blog von Cecile Lecomte.

Möglichst viele Menschen sollen von den Überwachungspraktiken des Geheimdienstes erfahren. Helfen Sie mit, das Video zu verbreiten! Schicken Sie es direkt an 5 Personen über Twitter oder schicken Sie ihnen den Link zum Video per E-Mail.

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Cecile berichtet mehr über ihre Überwachung in ihrem Blog.

Die Geschichten weiterer „unbescholten überwachter“ Personen finden Sie hier.

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